Die Milchpumpe

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das Beste, was Sie Ihrem Baby geben können: Muttermilch

Stillen

Das Beste was Sie Ihrem Kind geben können, stellt uns die Natur zur Verfügung: Muttermilch.

Die Muttermilch ist individuell auf Ihr Kind und die entsprechende Entwicklungsphase eingestellt. Sie brauchen sich keine Sorgen zu machen, dass Ihr Kind vielleicht zu wenig , zu viel oder die falsche Nahrung bekommt. Wer stillt, muß nicht erst Milch zubereiten, wenn das Baby weint, sondern hat alles immer steril, wohltemperiert parat.

Durch das Stillen erhält Ihr Kind den Nestschutz, der es in den ersten Wochen schützt. Zusätzlich ist Stillen auch die beste Prophylaxe vor Allergien. Studien belegen außerdem dass gestillte Kinder in Ihrem späteren Leben weniger Probleme mit Übergewicht haben und ein geringeres Risiko haben, am plötzlichen Kindstod zu sterben.

Stillen hat definitiv viele Vorteile, und deshalb sollte jede Frau sich schon in der Schwangerschaft mit diesem Thema auseinandersetzen.

Leider leben wir in einer Gesellschaft, in der die "Kunst des Stillens" nicht weitergegeben wird bzw. das Thema Stillen in der Öffentlichkeit oft nocht tabuisiert wird. Unseren Müttern wurde das Stillen noch häufig ausgeredet, weil damals Kunstmilch favorisiert wurde oder die Milch blieb nach wenigen Wochen weg, da ein erzwungener 4 Stunden Rhythmus vorgegeben wurde. Deshalb können uns unsere Mütter häufig nicht wirklich unterstützen.

Frühzeitig um eine Hebamme kümmern!

das Baby schläftEs ist daher wichtig, sich frühzeitig um eine Hebamme zu bemühen. Leider erfährt man vom Gynäkologen oft nicht, dass man eine Hebamme für die Zeit nach der Geburt buchen kann. Diese Leistung wird von den Krankenkassen übernommen. Die Hebamme kommt zu Ihnen nach Hause und unterstützt Sie unter anderem beim Stillen. Selbstverständlich können Sie auch schon vor der Geburt eine Hebamme beanspruchen. Auch das wird von der Krankenkasse bezahlt. Außerdem gibt es viele Organisationen die das Stillen fördern und gut beraten wie z.B. die La Leche Liga. Auch in freien Stillgruppen erhalten Sie Unterstützung. Mütter treffen sich dort unter der Leitung einer Stillberaterin mit ihren Babys zum Erfahrungsaustausch.

Natürlich kann es auch Probleme beim Stillen geben. Gelegentlich gibt es zu Beginn Probleme beim Anlegen des Kindes. Es kann sein, das das Baby die Brustwarze nicht richtig nimmt, das dadurch die Warze schmerzt oder die Brust nicht richtig entleert werden kann.

Im Krankenhaus gibt es auf der Wochenbettstation viele Schwestern mit ebenso vielen verschiedenen und guten Ratschlägen, die aber eine Frau, die zum ersten mal stillt, verwirren können. Immer wieder habe ich erfahren, dass es mit dem Stillen klappte, sobald die Frauen nach Hause kamen, wo sie nur noch von einer Person betreut wurden.

Leider gibt es noch Krankenhäuser, die ständig auf die Frauen Druck ausüben, indem vor und nach dem Stillen gewogen wird oder wo die Kinder im 4-Stunden-Takt gestillt werden sollen. Ein anderer Nachteil des Stillens wird vielen Frauen erst später deutlich: sie sind allein verantwortlich für die Nahrungsaufnahme des Babys und somit sehr an das Kind gebunden.

Dies ist an und für sich eine wunderschöne Erfahrung aber manchmal auch "erdrückend".

Optimal ist hier der Einsatz einer Milchpumpe, die manchmal schon zu Beginn der Stillbeziehung wertvolle Dienste leisten kann. So empfehle ich gern eine Milchpumpe, wenn die Brust durch den Milcheinschuß sehr prall ist und das Kind deshalb die Brustwarze nicht richtig zu fassen bekommt.

Hilfreich ist eine gute Pumpe, wenn das Anlegen des Kindes schmerzhaft ist. Dann kann eine Milchpumpe die Brust oft schonender entleeren.

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